DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Frauenklausur am Hitzepol von Österreich

Es war das erste Treffen von Vertreterinnen der A1 Telekom Austria AG und der Post AG nach diesem so beschwerlichen letzten Jahr. Unter Einhaltung der 3G-Regeln versammelten sich die Damen vom 23. – 25.6. 2021 in Pöllau, um sich zu frauenrelevanten Themen auszutauschen.

Die teilnehmenden Damen konnten viel Neues aus den Ausführungen von Mag. Mag. Dr. Karin Petter-Trausznitz, Msc für die Erfüllung ihrer Arbeit wieder mitnehmen. In unserer Mitte durften wir auch FCG Bundesfrauen Vorsitzende Monika Gabriel herzlich begrüßen, die uns trotz dieser außergewöhnlichen Temperaturen an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lies. Themen wie Balance-Familie, Beruf und ich; Arbeit und Einkommen; Chancengleichheit; Soziales sowie Alternsgerechtes Arbeiten-Pension wurden besprochen.

Natürlich durften der FCG Fraktionsvorsitzende A1 Telekom Gottfried Kehrer und GPF FCG Vorsitzender Manfred Wiedner nicht fehlen. Gottfried Kehrer betonte die Wichtigkeit der Frauen in Personalvertretung und Gewerkschaft und bedankte sich für deren Engagement. Gottfried und Manfred gaben dann auch noch Einblicke in die derzeit in den jeweiligen Unternehmen dominierenden Themen.

In den beiden Anschlusstagen wurde die Klausur unter der Leitung der GPF Frauenvorsitzenden Ulrike Ernstbrunner interfraktionell fortgesetzt.

 

Internationaler Frauentag

„Frauen stärken und fördern – auch in Zeiten der Pandemie!

Zu diesem wichtigen Anlass möchten die FCG-Frauen drei essentielle Punkte in den Mittelpunkt rücken, um die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten weiter voranzutreiben. Erstens „Frauen stärken und fördern„, zweitens „Gleichberechtigungs-Fairness“ und drittens „Null Akzeptanz für den Rückfall in antike Rollenbilder„.

Bundesfrauenvorsitzende der Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter Monika Gabriel macht deutlich: „Die nun seit über einem Jahr andauernde und sehr fordernde Zeit der Pandemie führt uns die Defizite von Fairness im privaten und familiären „Miteinander“ vor Augen. Die herausfordernde und zumeist unbezahlte Arbeit in diesem Bereich wird in großen Teilen von Frauen erledigt – ihnen gebührt am heutigen Tag unser uneingeschränkter Respekt, im Zuge der Pandemie leisten Frauen Übermenschliches“.

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Welttag der Frauengesundheit: „Xundheit“ und „Xundbleiben“

Es konnte wissenschaftlich belegt werden, dass Frauen und Männer symptomatisch in unterschiedlicher Weise erkranken und darauf muss im Sinne einer ganzheitlichen Medizin Rücksicht genommen werden. Deshalb ist es höchst an der Zeit, dass der biologische und auch soziale Unterschied in der geschlechterspezifischen Forschung vorangetrieben wird, um „punktgenau“ die unterschiedlichen Bedürfnisse zur Behandlung und Heilung von Krankheiten beider Geschlechter Genüge zu tun!“, stellt FCG-Bundesfrauenvorsitzende Monika Gabriel anlässlich des Welttages der Frauengesundheit fest.

Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass unterschiedliche Reaktionen auf Medikamente und Therapien bestehen, beispielsweise bei Herzerkrankungen klagen Frauen über Symptome wie Rückenschmerzen und Übelkeit. Männer erzählen hingegen von einem Stechen in der Brust und Schmerzen im linken Arm. Ein weiteres Beispiel ist das Thema Migräne, diese betrifft Frauen ungefähr vier mal öfter als Männer. Ebenso ist Osteoporose häufig ein gesundheitliches Frauenproblem, rund zwei Drittel aller Frauen über 50 Jahre sind davon betroffen.

Der Begriff „Gender“ stammt bekanntlich aus dem Englischen und meint das soziale Geschlecht. Dies beinhaltet unter anderem die Wahrnehmung und den Umgang mit der Gesundheit.

„Der internationale Aktionstag für Frauengesundheit findet seit 1987 – zur Erinnerung an die 4. Internationale Konferenz zur Frauengesundheit – statt. Aus Sicht der FCG-Frauen handelt es sich hierbei um ein sinnvolles Instrument, um auf die Erfordernisse der Frauengesundheit aufmerksam zu machen und die notwendigen medizinischen Entwicklungen voranzutreiben“, erklärt Monika Gabriel, die auch die Funktion als Vorsitzender-Stellvertreterin in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) bekleidet.

„Gendermedizin muss zukunftsorientiert und wegweisend für die ganzheitliche Frauengesundheit werden. Damit stimme ich zu 100% mit unserer Frauenministerin Raab überein und ich freue mich, dass eine der vielen Bundes-FCG-Frauenforderungen von der Regierung als politisch umzusetzendes Thema angenommen wurde“, sagt Monika Gabriel abschließend.

Link zur APA-OTS: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200528_OTS0167/fcg-gabriel-zum-welttag-der-frauengesundheit-xundheit-und-xundbleiben