DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Gehaltsabschluss für 2021

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Nach mehreren  Verhandlungen, konnte eine Einigung mit dem Unternehmen bei den diesjährigen Gehalts- und Kollektivvertragsverhandlungen erzielt werden.

Hier die wichtigsten Punkte:

  • Kollektiv- & Gehaltserhöhung (KV- und IST-Löhne, Gehalt und Dienstzulagen) um 1,5 %
  • Erhöhung der Rufbereitschaftspauschale auf € 31,- an Werktagen und € 54,- an Sonn- und Feiertagen
  • Bei der Direktfahrt wird ein Deckel von 45 Minuten für den Weg vom Wohnsitz zum Dienstort und zurückeingeführt.
  • Übernahme von Leasingkräften welche länger als 14 Jahre bei A1 beschäftigt sind.
  • Eine besondere Leistung gibt es für Lehrlinge: Die Essensbons werden ab 1.1.2021 von bisher 55 Euro auf 100 Euro pro Quartal erhöht. Wir wollen damit die Attraktivität von A1 für unsere derzeitigen und zukünftigen Lehrlinge weiter steigern.
  • Für 2020: Da eine -50% Ermäßigung durch die Betreiber der Kantinen nicht umsetzbar war, wird die Ausgabe eines einmaligen Geschenkgutscheines in Höhe von 180 Euro für Lehrzeiten im Jahr 2020 vereinbart. Die 180 Euro werden aliquotiert, wenn im Jahr 2020 nur teilweise Lehrzeiten vorliegen (also z.B. 30 Euro für die technischen Lehrlinge die ca. Ende Februar ihre Lehrzeit abgeschlossen haben bzw. 120 Euro für Lehrlinge, die im September 2020 ihre Lehre begonnen haben

Für Beamte wurden zwei Ernennungstermine vereinbart (1.7.2021 sowie 1.1.2022).

Euer

Gottfried Kehrer

A1 TA Gehaltstabelle 2021

Unzumutbar – Arbeiten an der Service-Line

Seit Wochen und Monaten häufen sich die Probleme, die Beschwerden nehmen zu, dafür nehmen die Informationen ab. Das Arbeitsklima ist am Boden. Fehlplanungen, Versäumnisse, Gesprächsverweigerung, Mangel jeglicher sozialen Kompetenz. Die Damen Kantauer und Schaffer vermiesen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Service-Line die Arbeit.  Die Folge – hoch qualifizierte Kolleginnen und Kollegen sind verunsichert, im Dauerstress und immer mehr werfen das Handtuch. Zum Leistungsstress kommt der Verkaufsstress. Wer die Zahlen nicht „bringt“, wird zu einer Schulung mit den „Money Makers“ verdonnert. Vorschläge werden abgeschmettert, hauseigene Kompetenzen zählen offenbar nicht.

o    Zur Erinnerung: A1 ist Premium-Anbieter! Wenn wir genauso fuhrwerken wie der Mitbewerb – wofür sollte jemand noch unsere Preise zahlen?

o    Unzufriedene Kunden kaufen nicht – schade um das Geld für die „Money Makers“ und die Zeit, die dabei draufgeht!

o    „Wer nur den Hammer kennt, für den ist jedes Problem ein Nagel!“ Schon allein wegen der Einfältigkeit ihrer Mittel – Druck, Druck und noch einmal Druck – sollte man Kantauer & Schaffer erlösen.

o    Wunder treten selten ein: Die verantwortlichen Damen warten offensichtlich darauf, dass – Wunder der totalen Digitalisierung – die Kunden ihre Probleme selber lösen. Und falls ja, wer braucht dann noch solche hochbezahlten Top-ManagerInnen??

Auch wenn es nicht fruchtet – gesagt soll es wenigstens sein:

  • Wer Leistung fordert, muss sich um seine MitarbeiterInnen kümmern!
  • Dazu gehören WERTSCHÄTZUNG, GESPRÄCHSBEREITSCHAFT, ZUHÖREN WOLLEN + KÖNNEN, Rückmeldungen ERNST NEHMEN.
  • Mit einem Wort: eine KOMMUNIKATIONS- und INFORMATIONSKULTUR!

Herzlichst Euer

Gottfried Kehrer

PS: Die Fragen häufen sich: „Wer ist eigentlich in diesem Laden zuständig für die strategische Ausrichtung?“ „Haben die noch eine Ahnung, was wirklich an der Basis los ist?“ „Oder geht’s nur mehr um Prämien und Boni?“ „Und kontrollieren sich die Verantwortlichen neuerdings selbst?“ – Um Antwort wird gebeten!

Papamonat feiert einjähriges Jubiläum

Die Einführung des sogenannten „Papamonats“ vor genau einem Jahr ist ein deutlicher Fortschritt bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Papamonat ist aus gesellschaftspolitischer Sicht ein großer Erfolg! Ganz Europa beneidet uns für die Möglichkeit unsere Väter bei der Kinderbetreuung gut einbinden zu können. Dieser Tage versucht die Schweiz ein ähnliches Modell entsprechend des Papamonats gesetz-lich zu verankern. Die Väterbeteiligung ist von außer-ordentlicher Wichtigkeit, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können“. Die Väterfrühkarenz ist ein Meilenstein bei der gerechteren Verteilung der Kinderbetreuung und -erziehung. Dennoch bedarf es weiterer Anstrengungen zur Verwirklichung gelebter Gleichberechtigung, Chancengleichheit und partnerschaftlicher Fairness in unserer Gesellschaft“.