DER MENSCH
IM MITTELPUNKT

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der FCG Post/Telekom und dem ÖAAB!

Einmal mehr waren Vertreter der FCG /Post und Telekom beim Generalsekretär des ÖAAB, Christoph Zarits, um für Verbesserungen für die Arbeitnehmer zu kämpfen.

Diesmal ging es speziell um das Thema, Novellierung des Postbetriebsverfassungsgesetzes, welches derzeit in Begutachtung ist.

Darüber hinaus wurde auch über die erreichten Erfolge gesprochen:

  • Rückwirkende Senkung der Einkommenssteuerstufe von 25% auf 20%.
  • Kinderbonus in der Höhe von 360.– Euro pro Kind bei Bezug der Familienbeihilfe.
  • Familienbonus plus in der Höhe von 125,– Euro monatlich pro Kind.
  • Familienhärtenausgleich: Finanzielle Unterstützung für Familien in der Höhe von bis zu 3.600,– Euro!
  • Arbeitslosenunterstützung: einmalige Ausbezahlung im September von 450,– Euro!

Schon im September werden wir uns wieder mit den Verantwortlichen des ÖAAB treffen, um als FCG Post/Telekom weitere Punkte unserer christlich-sozialen Politik, rasch im Sinne der Kollegenschaft umsetzten zu können.

Verantwortung – was ist das?

Nach vielen Wochen mit desaströsen Zuständen an der Front – unserer A1 Service Line – hat sich bis dato nur sehr wenig geändert. Dabei wäre die Lösung naheliegend und einfach: Änderung der Personalpolitik!!! Seit Monaten leisten die betroffenen Mitarbeiter Überstunden, unter diesen besonderen (Covid19) Umständen. Dass dies keine Dauerlösung ist, schrieb ich der Bereichsverantwortlichen Natascha Kantauer-Gansch, sowie an Fr. Elke Schaffer. Das Antwortmail von Fr. Kantauer-Gansch war lapidar: Ich möge mich an die Gruppenleitung wenden.

Das nenn ich Verantwortung übernehmen, wenn es darauf ankommt!

Wenn seit Wochen das Chaos herrscht, und die bisherigen Lösungsversuche keine Besserung bewirken, muss die Entscheidung auf höchster Ebene getroffen werden und nicht in der Ebene der Gruppenleitung. In diesem Fall sehen wir es als unumgänglich Personal einzustellen und mit einer entsprechenden Vorlaufzeit zu schulen. Wie Joki Kirschner immer sagte: „Du musst rechtzeitig drauf schauen, dass du es hast, wenn du es brauchst.“

Herzlichst Euer

Gerhard Pelz

PS: Hier rächt sich die Personalpolitik der vergangenen Jahre!

 

Wählen ab 16

Mit der Harmonisierung mit „Wählen ab 16“ bei der Betriebsratswahl wird eine langjährige Forderung des ÖAAB umgesetzt. Mit der Wahlrechtsreform 2007 wurde Wählen mit 16 bei Wahlen auf Gemeinde-, Landes, und Bundesebene den Jugendlichen ermöglicht. Nur bei den Betriebsratswahlen ist dies noch nicht erreicht worden. Bei den Wahlen zum Betriebsrat besitzen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr das aktive Wahlrecht.  So dürfen Lehrlinge mit 16 Jahren zwar den Bundespräsidenten wählen, aber bei der Wahl für ihre eigene Arbeitnehmervertretung in Form des Betriebsrates sind sie ausgeschlossen. Diese Regelung wird nun überarbeitet, und das Wahlrecht harmonisiert. Gleichzeitig muss aber auch das passive Wahlalter gesenkt werden, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, jemanden aus ihren eigenen Reihen wählen zu können. „Mit der Senkung des Wahlalters werden künftig junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser im Betrieb vertreten sein, mehr Mitbestimmung erhalten und wieder mehr gehört werden“, ist ÖAAB Generalsekretär Christoph Zarits überzeugt.